Ratgeber
Materialkunde
Fliegengewicht in Steinoptik

Fiberstone

Garten & Freizeit Redaktion
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08.03.2019
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3 Min Lesezeit
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Garten & Freizeit Redaktion
08.03.2019
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3 Min Lesezeit

Fiberstone ist ein neues Material, das hauptsächlich zur Herstellung von Blumentöpfen und Pflanzkübeln verwendet wird. Lesen Sie hier, um was es sich bei diesem innovativen Material genau handelt.

Fiberstone

Wie der Name schon vermuten lässt, ähnelt Fiberstone in seiner Optik Stein. Tatsächlich ist Fiberstone eine Kombination aus künstlichen Fasern (Glasfasergewebematten) und natürlichem Gesteinsmehl. Um diese beiden Materialien zu verbinden wird Epoxidharz (Polyesterharz) verwendet. Heraus kommen Pflanzgefäße, die wie massive Steinkübel aussehen und durch das Glasfaser-Gemisch aber unheimlich robust sind. Gleichzeitig weisen sie jedoch ein sehr geringes Gewicht auf.

Die unterschiedlichen Farbvariationen können durch verschiedene Farben des Steinmehls erzielt werden. Sie reichen von schwarz bis hellgrau. Mischt man das Steinmehl mit Farbe können sogar knallige Farbtöne wie Rot, Pink oder Grün erzielt werden. Fiberstone-Pflanzgefäße machen sich sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Bereich gut. Ihr Design ist schlicht und geradlinig, weswegen sie auch gerne in Büroräumen oder öffentlichen Gebäuden verwendet werden. In geschlossenen Räumen sollten Sie jedoch einen wasserdichten Einsatz verwenden.

Doch was sind außerdem noch Vorteile von Fiberstone gegenüber anderen Materialien? Das klären wir im Folgenden!

Welche Materialeigenschaften besitzt Fiberstone?

Leben bedeutet Abwechslung und das auch in unseren vier Wänden oder in unserem Garten. Ein großer Vorteil des geringen Eigengewichts von Fiberstone ist, dass Sie Ihren Blumenkübel ganz leicht an einen anderen Platz verschieben können. Hierin ist Fiberstone echten Steinkübeln gegenüber also definitiv überlegen.

Dank der hohen Stabilität von Fiberstone fügen Frost und andere widrige Witterungsverhältnisse dem Material keinen Schaden zu.

Nachhaltigkeit beginnt schon bei der Verwendung von langlebigen Materialien. Auch hier sind Sie bei Fiberstone an der richtigen Adresse. Bei sachgemäßer Handhabung ist es ein sehr beständiges Material.

Was ist bei der Pflege von Fiberstone zu beachten?

Wo mit Erde und Wasser hantiert wird, bleiben Verschmutzungen natürlich nicht ganz aus. Im Gegensatz zu anderen Materialien ist Fiberstone aber sehr unkompliziert zu reinigen. Um Flecken abzuwaschen, verwenden Sie am besten Wasser mit etwas Spülmittel und ein Microfasertuch. Für hartnäckige Verschmutzungen können Sie auch eine weiche Bürste verwenden.

Um die Farbe und die Struktur Ihres Fiberstone-Gefäßes lange zu erhalten, empfiehlt es sich auch von Zeit zu Zeit ein Fiberstone-Pflegeöl zu verwenden. Ein positiver Nebeneffekt ist auch, dass eine solche Öl-Packung dafür sorgt, dass sich neuer Schmutz nicht so schnell festsetzt. Außerdem erhöht das Öl die UV-Beständigkeit des Materials. Wir empfehlen deswegen Ihre Fibrestone-Gefäße etwas 2 Mal pro Jahr zu behandeln Zum Auftragen geben Sie die gewünschte Menge des Pflegeöls auf ein fusselfreies Tuch und tragen es auf die gereinigte, trockene Oberfläche auf. Haben Sie eine größere Fläche zu behandeln, können Sie auch eine saubere, neue Farbrolle oder einen Pinsel verwenden. Sie sollten auch nur so viel Öl auftragen, wie bei einem Auftrag einziehen kann. Überschüssiges Öl sollten Sie mit einem trockenen Tuch abtupfen.

Fiberstone und die kalte Jahreszeit

Grundsätzlich ist Fiberstone frost- und witterungsbeständig. Möchten Sie Ihr Pflanzgefäß jedoch draußen überwintern, sollten Sie auf jeden Fall ein Loch in den Boden bohren, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Außerdem ist es von Vorteil, wenn Ihr Blumentopf nach oben hin weiter wird. So hat gefrorene Erde Platz sich auszudehnen.

Kennen Sie das neue Material Fibrestone schon? Was sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie uns gerne in der Kommentarspalte Ihre Meinung zu dem neuen Trendmaterial!


Garten & Freizeit Redaktion
verfasst von Garten & Freizeit Redaktion

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